loewenbabyDurch den Artikel "Mobile Reptilienausstellung" auf Ullis Pfoetchenblog habe ich mich an ein altes, sehr altes Foto von mir erinnert. Nun fragt Ihr Euch sicher was dieses Foto mit einer Reptilienausstellung gemeinsam hat. Eigentlich gar nichts und doch sehr viel - riesiger Stress, dem die Tiere mit solchen Aktionen ausgesetzt werden. Eine Ausstellung ist ja für Tiere schon eine große Belastung, wenn sie dann noch zu Fotozwecken mißbraucht werden (was leider immer wieder gemacht wird, um zusätzlich Geld zu verdienen), kann man sich glaub nicht so wirklich vorstellen was dies für die Tiere bedeutet und was in ihnen vorgeht.

Ich war ja schon immer verrückt nach Tieren und wie man auf dem Foto erkennen kann total im Glück solch ein Löwenbaby auf dem Arm zu halten. Was dies für das kleine Tierbaby bedeutet wusste ich damals mit 13 Jahren noch nicht und meine Eltern haben sich darüber auch keine Gedanken gemacht. Heute weiß ich es zum Glück besser und möchte einen Denkanstoß geben, man sollte solche Aktionen nicht unterstützen. Also liebe Eltern, für die Tiere ist das kein Spaß und es liegt an Euch Euren Kindern zu erklären, daß die Tiere darunter leiden und man besser darauf verzichten sollte.

Das Foto wurde übrigens in einem Urlaub 1969 in Italien aufgenommen. Die Fotografen tingelten mit dem armen Löwenbaby den ganzen Abend durch die vollen Fußgängerzonen, um Touristen ihre Dienste anzubieten und somit Fotos zu verkaufen. Heute kann ich nur sagen, schrecklich, auch wenn ich es damals super fand.

soni

Kommentare   

 
# Rewolve44 2010-03-25 17:07
Das finde ich richtig super das du dir gedanken machst und darüber schreibst da merkt man das du wirklich ein großes Herz für Tiere hast.
Aber das alte Foto ist dennoch super weil man sieht wie groß eigentlich so ein Löwenbaby ist wenn man bedenkt das du 13 warst.

Lg,
Rewolve44
 
 
# Frau Wolkenlos 2010-03-25 19:08
Ja, man ist als erwachsene dann für solche Dinge sensibilisiert. Als Kind findet man so was natürlich ganz super. :-) Trotzdem finde ich dieses Foto auch gelungen. Selbst wenn man heute so etwas nicht mehr als Motiv wählen würde.
LG
 
 
# Soni 2010-03-25 22:56
Eine schöne Erinnerung ist es schon, auch wenn ich es heute nicht mehr machen würde, denn man hat ja nicht oft die Möglichkeit solche Tiere hautnah zu erleben.

Ich versuche schon so gut wie möglich mich in die Tiere reinzudenken und dementsprechend entscheide ich heute auch, immer unter dem Gesichtspunkt ob ein Tier etwas freiwillig macht und Spaß daran hat.

LG
 
 
# Tina 2010-04-02 09:16
Ich bin jetzt zweimal bei Katzenausstellu ngen gewesen. Ist schon ein paar Jahre her. Aber nur zum gucken. Ich fands gruselig, allein schon wie die Besitzer ihre Tiere behandeln. Die werden gebadet, gepudert, während der Wartezeit in enge Käfige gesperrt. Viele fremde Gesichter laufen an den Käfigen vorbei, fremde Leute fassen sie an ... wie schlimm muss das für die Tiere sein? Diesen Fotografen würde man doch heute nicht mehr dulden, oder? Es war ja generell eine Zeit, wo sich der großteil der Menschen keine Gedanken um Tierschutz gemacht hat. *denk*
 
 
# Soni 2010-04-02 09:29
Teilweise greift schon der Tierschutz ein, aber nach wie vor werden Tiere, wie man im Artikel von Ulli lesen kann, für solche bzw. ähnliche Fotos vermarktet. Der Tierschutz hat nicht so viel Macht wie man denkt, wenn ein Tier nicht offensichtlich extrem gequält wird, hat er keine Chance.

LG
 

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